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Customizing

Das Customizing dient der strukturellen und fachlichen Konfiguration des SWOT Cube. Es ermöglicht die Verwaltung und Anpassung zentraler Metadaten – insbesondere von Dimensionen, Ansichten, Messwerten – sowie von Systemeinstellungen an die jeweiligen fachlichen Anforderungen.

Abbildung 10: Menü „Bearbeiten“

Das Customizing wird über das Menü „Bearbeiten“ aufgerufen. Dort stehen folgende Bereiche zur Verfügung:

Ein zentrales Element ist der Dimensionsbaum. Hier wird die Struktur sämtlicher Dimensionen definiert. Jede Dimension wird durch eine oder mehrere Hierarchien beschrieben. Diese Hierarchien dienen im SWOT Cube als Gruppierungskriterien in den Ansichten und bestimmen somit die Aggregations- und Analyse-Struktur der Daten.

Über die weiteren Menüpunkte werden:

  • die einzelnen Elemente einer Dimension gepflegt,

  • Mengeneinheiten und Währungen verwaltet,

  • Messwerte (Measures) definiert und konfiguriert,

  • sowie allgemeine Systemeinstellungen vorgenommen.

Ziel des Customizing ist es, eine konsistente, fachlich korrekte Stammdaten- und Auswertungsstruktur zu schaffen, die als Grundlage für Analyse und Planung im Cube dient.

Ansichten

Beim Start von SWOT Cube landet man in der aktuellen Ansicht, die der angemeldete SWOT Benutzer zuletzt verlassen hat. Ist dem Benutzer keine aktuelle Ansicht zugeordnet, wird beim Start eine Basis-Ansicht angezeigt.

Die Basis-Ansicht beinhaltet alle sichtbaren Hierarchien aller Dimensionen. Beim Anlegen einer neuen Dimension oder Hierarchie wird die Hierarchie-Liste der Basis-Ansicht automatisch erweitert. Aus Performancegründen ist die Basis-Ansicht zeitlich auf das letzte Jahr des Datenbestandes beschränkt.

Die Basis-Ansicht darf nicht überschrieben werden.

Die Ansichten können benannt und gespeichert werden. Man unterscheidet dabei zwischen Standard- und benutzerdefinierten Ansichten. Die Standardansichten befinden sich in der Gruppe „Standard“ und sind nicht löschbar. Die Standardansichten, außer die Basis-Ansicht können umbenannt werden.

Abbildung 20 Ansichten bearbeiten

Eine Ansicht muss einen eindeutigen Namen haben. Zwei Ansichten mit dem gleichen Namen sind unzulässig.

Beim Löschen einer Dimension (Hierarchie) werden alle betroffenen Ansichten und deren Definitionen entsprechend angepasst. Die Ansichten bleiben dabei erhalten, selbst wenn diese keine Gruppierungskriterien in Zeilen und Spalten nach dem Löschen einer Dimension (Hierarchie) mehr haben.

Eine Ansicht hat einen eindeutigen Zeitraum. Man kann die unterste („von“) und die oberste („bis“) Zeitgrenze definieren. Ein kurzer Klick auf das Datum ermöglicht das Aufklappen des Kalenderblattes am rechten Rand der Spalte. Werden die zeitlichen Grenzen gelöscht, so gilt die Ansicht zeitlich unbegrenzt.

Abbildung 21 Zeitraum einer Ansicht

Ansicht-Freigabe

Eine Ansicht kann über das Kontext-Menü in der Ansichtsliste (Menü „Bearbeiten“ / Ansichten) oder durch „Freigeben“ im Menü „Ansicht“ für ausgewählte Benutzer freigegeben werden (Abbildung 22).

Abbildung 22 Ansicht(en) freigeben

Beim Freigeben einer eigenen Ansicht kann der Besitzer zwischen „Lesen“ und „Ändern“ als Zugriffsarten wählen und jedem Benutzer eine passende Zugriffsart auf die gleiche Ansicht zuweisen (Abbildung 23). Wenn dem Benutzer ein "Lesen"-Zugriff erteilt wird, kann der Benutzer weder Zeitraum noch Ansicht-Gestaltung verändern. Mit dem Zugriff auf "Ändern" ist beides möglich.

Nach der Freigabe wird eine freigegebene Ansicht in der Ansichtsliste und in der Ansichtsauswahlbox entsprechend markiert:

  • mit dem Hand-Symbol (eigene Ansicht, freigegeben für andere Benutzer)

  • mit dem Schloss-Symbol (eine fremde Ansicht, die andere Benutzer für mich mit dem Zugriff „Lesen“ freigegeben haben)

  • mit dem offenen Schloss-Symbol (eine fremde Ansicht, die andere Benutzer für mich mit dem Zugriff „Ändern“ freigegeben haben)

Abbildung 23 Auswahl beim Freigeben der eigenen Ansicht

Beim Freigeben werden fremde Benutzerrechte weder angezeigt, noch bereinigt. Das bedeutet, dass Benutzer, die in der Vergangenheit oder auch in einer anderen SWOT Datenbank das Recht auf die bearbeitete Ansicht bekommen haben, die allerdings in der aktuellen SWOT Datenbank nicht vertreten sind, ihre Rechte weiter behalten. Sobald der gespeicherte Benutzer wieder ersichtlich wird (z.B. durch den Import in eine andere SWOT Datenbank), werden auch seine Rechte bei der Freigabe angezeigt.

Die Zugriffsart „Ändern“ erlaubt dem Benutzer kein Löschen und keine weitere Freigabe von bereits freigegebenen Ansichten. Deshalb ist die Auswahl für den Empfänger einer freigegebenen Ansicht nur auf die Anzeige des Ansichts-Besitzers beschränkt (Abbildung 24).

Bezüglich des Customizings gilt, dass Änderungen der Genauigkeit bei Mengen oder Währungen sofort auf die Summen-Zeile in der Drill-Down-Tabelle wirken.

Abbildung 24 Auswahl beim Versuch eine fremde Ansicht freizugeben

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